Standesamtmode

Infos zur Standesamtmode bzw. der standesamtlichen Trauung.

Standesamtmode 2010

Standesamtmode: passend zum Anlass

Viele Brauteltern sind traurig, wenn ihre Kinder flügge werden und “nur” standesamtlich heiraten. Doch es gibt auch Paare, die erst auf dem Standesamt und später kirchlich den Bund für’s Leben schließen. Gefeiert wird natürlich beides. Das eine Mal ist also die Eheschließung vor dem Standesamt quasi der Vorgeschmack auf die kirchliche Eheschließung, das andere Mal dient sie als Ersatz für die kirchliche Feier. Die Gründe für diese Entscheidung können vielfältig sein: Beispielsweise Geldmangel, der Wunsch nach Intimität, ein fortgeschrittenes Alter, die zweite Eheschließung und so weiter. Festlich darf es trotzdem gerne sein.

Klassisch und schlicht wird bei den Damen gerne der Hosenanzug als Standesamtmode gewählt, während der Herr den schwarzen Anzug zu bevorzugen scheint. Manche kommen auch in Alltagskleidung und heiraten klammheimlich zwischen zwei Terminen. Dann ist der Blumenstrauß der Braut das einzige Accessoire, das verrät, dass hier gefeiert wird. Die Familie wird heute zuweilen ganz von dem festlichen Ereignis ferngehalten oder lebt in anderen Teilen der Welt. Wer aber diesen Tag als schönsten Festtag seines Lebens begreift, wird auch bei der Standesamtmode keine Kompromisse machen. Es ist ein besonderer Tag und die Kleidung sollte dem festlichen Anlass angemessen ausgewählt werden. Ob man als zukünftige Ehefrau nun ein weißes Spitzenkleid, ein klassisches Kostüm, ein “Kleines Schwarzes” oder einen praktischen Hosenanzug wählt, bleibt dem persönlichen Geschmack und dem Geldbeutel überlassen. Es ist oft eine Frage, der man zweispältig gegenüber steht. In der Regel trägt man ein Hochzeitskleid niemals wieder – andererseits hat es auch etwas Romantisches, es im Schrank hängen zu lassen. Ein schöneres Erinnerungsstück kann es wohl kaum geben! Die Herren der Schöpfung haben es in Sachen Standesamtmode viel einfacher. Wer nicht gerade Frack und Zylinder wählt, kann den Anzug auf jeden Fall auch im Beruf tragen. Dunkelblau, Hellgrau oder Schwarz sind Anzugfarben, die einfach klassisch sind – und mit einem Strauß Maiglöckchen am Revers macht man schnell etwas Festliches daraus. Noch festlicher wird es, wenn man einen Zylinder oder Bowlerhat leiht.

Die Drehorgelspielerin, die häufig vor dem Standesamt spielt, könnte allerlei über die derzeit favorisierte Standesamtmode sagen – aber sie schweigt. Ihrem Eindruck nach ist es vielleicht sogar einerlei, was man trägt – denn Glück kleidet immer gut und kommt nie aus der Mode. Allen Familientraditionen zum Trotz ändern sich die Bedürfnisse und Zeiten auch – und was ehedem als Standard galt, ist heute nicht mehr wichtig. Will man sich dem Thema aber doch nähern, hilft das Internet weiter.

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Standesamtkleidung

Feierliche Kleidung fürs Standesamt

Es soll der schönste Tag Ihres Lebens werden. Sie haben entschieden, Ihr Leben mit ein und demselben Menschen zu verbringen. Ein großer Schritt und ein unvergessliches Ereignis stehen bevor.

Die standesamtliche Trauung ist der formale Akt. Ob dem ein kirchlich besiegeltes Versprechen folgt, bleibt Ihnen überlassen. Fallen Standesamt und Kirche auf einen Tag, dürfen die Hochzeitskleider von Beginn an getragen werden. Sind die Termine an unterschiedlichen Tagen oder gibt es nur eine standesamtliche Trauung, ist es empfehlenswert, die Garderobe gezielt auszuwählen. Ein Hochzeitsfest hat den Anspruch auf festliche Kleidung. Neben dem Brautpaar sind die Trauzeugen die wichtigsten Akteure und dürfen glänzen. Die Trauzeugen haben die Ehre. Hierbei eine gute Figur zu machen, ist Ehrensache.

Für die Fotos kommt es gut, wenn das Brautpaar seine Kleidung miteinander abstimmt. Ein Kriterium kann dabei auch der Brautstrauß sein. Je nach Geschmack entscheidet sie sich für ein Kostüm oder einen Hosenanzug. Schön ist auch ein Kleid im Cocktaildesign. Selbstredend sollten die passenden Accessoires dazu getragen werden. Sehr trendy und ladylike sind Hüte. Lassen Sie sich beraten und setzen Sie auf eine Kopfbedeckung. Ansonsten schmückt auch eine gesteckte Frisur die festliche Kleidung. Sinnvollerweise kann die Mode so ausgesucht werden, dass sie nach dem Standesamt noch getragen werden kann.
Der Bräutigam hat es einfacher. Ein dunkler Anzug mit Krawatte oder mit Fliege ist die Wahl. In manchen Gegenden hat die Tracht für das Standesamt durchaus Tradition und Stil. In diesem Fall gilt das für die ganze Hochzeitsgesellschaft und wird in der Einladung bereits erwähnt. Wenn die Feierlichkeiten einem anderen, bestimmten Motto unterworfen sind, werden sich Braut und Bräutigam dem eigenen Wunsch anpassen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Die Gäste sind modisch mit eingebunden und erscheinen in der angeordneten Kleidung. Bei freier Kleiderwahl empfiehlt sich für die weiblichen Gäste ein klassisches Kostüm oder ein Hosenanzug. Beides sollte eher dezent, der Rock nicht zu kurz und der Ausschnitt im Rahmen sein. Aufpeppen kann man die Stücke gerne mit farbigen Schals, Tüchern und Accessoires. Die Männer tragen bevorzugt Anzug und Krawatte, mindestens eine Stoffhose mit Sakko und Krawatte.
Eine Hochzeit ist ein fröhliches Fest. Beim Aussuchen der Kleidung sollte das Ihre Berücksichtigung finden. Wenn dem Standesamt eine kirchliche Trauung an einem anderen Tag folgt, sollte die Standesamtbekleidung noch zu toppen sein.

Das Aussuchen der Kleidung ist eine eher emotionale Angelegenheit und das ist auch gut so, denn das sollte ein Eheversprechen auch sein.

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